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Das Deutsch-Mongolische Kooperationsprojekt Nachhaltige Landwirtschaft geht in die dritte Phase

Mit dem Deutsch-Mongolischen Kooperationsprojekt Nachhaltige Landwirtschaft (DMKNL) fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Leichtindustrie der Mongolei (MELL) bereits seit 2013 die nachhaltige Entwicklung des mongolischen Agrar- und Ernährungssektors.

Teilnehmer der Projektsteuerungsgruppensitzung des DEU-MNG Kooperationsprojekts Nachhaltige Landwirtschaft
Teilnehmer der Projektsteuerungsgruppensitzung des DEU-MNG Kooperationsprojekts Nachhaltige Landwirtschaft(h.l-v.r.: Hr. Gombajav, Hr. Dr. Erdenebolor, Fr. Künstling, Fr. Schmidt, Fr. Khatantuul, Fr. Uranchimeg, Hr. Munkhmargad, Hr. Odonkhuu, Hr. Dr. Kather, Fr. Kohnle, Hr. Bolorchuulun, Fr. Navchaa, Hr. Prof. Gantulga) Bildquelle: IAK Agrar Consulting GmbH

Seit 2016 wird das Projekt in Form eines agrarfachlichen Dialogs zwischen den beiden Ländern durchgeführt. Zu Beginn des Jahres ist das Projekt in eine weitere dreijährige Projektphase gestartet. Um die Fachkompetenzen der Entscheidungsträger und Agrarfachkräfte für eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft zu stärken, wurden die drei Themenfelder Saatgut- und Sortenwesen, gute fachliche Praxis im Ackerbau und Risikomanagement als Schwerpunktthemen des Dialogs ausgewählt.

Eine Delegation mit Vertretern des BMEL, der GFA Consulting Group GmbH als Generalbeauftrager des BMEL sowie der IAK Agrar Consulting GmbH als Vertreter des Durchführerkonsortiums IAK/AFC/DLG International reiste Anfang April in die Mongolei, um Gespräche mit verschiedenen Partnern des Projekts zu führen und die erste Projektsteuerungsgruppensitzung der dritten Phase durchzuführen.

Die Sitzung fand am 12. April 2019 im MELL in der Hauptstadt Ulaanbaatar statt. Dabei wurden auf die Projektaktivitäten des letzten Jahres zurückgeblickt und der Maßnahmenplan für das Jahr 2019 beschlossen. Dieser umfasst Fachgespräche und den Erfahrungsaustausch mit dem MELL und weiteren Projektpartnern, die Verbesserung fachlicher Kompetenzen (Capacity Development) durch Schulung von Fachpersonal in wissenschaftlichen bzw. staatlichen Kontrolleinrichtungen, die Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen zwischen mongolischen, deutschen und internationalen Agrarforschungs- und Bildungseinrichtungen sowie die Vernetzung mit BMEL-Kooperationsvorhaben in benachbarten Partnerländern.

Darüber hinaus wird das Projekt im Jahr 2019 um eine Teilkomponente mit Maßnahmen zur Anpassung des mongolischen Ackerbaus an den Klimawandel ergänzt. Dieses Jahr wird in der Mongolei zudem 60 Jahre Ackerbau gefeiert (ATAR 60), wobei die Projektaktivitäten die Jubiläumsmaßnahmen des nationalen Ackerbauprogramms unterstützen.
 

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