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Deutsch Chinesische Agrarwoche 2017 als Plattform des Erfahrungsaustauschs etabliert

Vom 27. November bis 1. Dezember fand die 3. Deutsch Chinesische Agrarwoche in Peking statt. Organisiert und ausgerichtet wird die Agrarwoche vom Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum (DCZ). Die diesjährige Agrarwoche bot den Rahmen für mehrere Schwerpunktthemen, u.a. Innovationen in der Rinder- und Schweinezucht, Fragen der Gestaltung der Agrarpolitik oder Nährwerte von Lebensmitteln.

Zum Auftakt der Woche wurden durch das Kooperationsprojekt zur Weiterentwicklung der Tierzucht in China Einblicke in die bilaterale Zusammenarbeit für eine moderne und nachhaltige Milch-, Rindfleisch und Schweinefleischerzeugung ermöglicht. Am Tag der Offenen Tür auf der Yifa Animal Husbandry Farm nahe Hebi in der Provinz Henan konnten Teilnehmer die Ställe besuchen und sich über die Anwendung moderner Verfahren und Technologien zur Verbesserung der Produktivität, Produktqualität und Ressourceneffizienz informieren. Die Expertengespräche wurden am darauf folgenden Tag im Rahmen eines Symposiums zur Schweinzucht vertieft.
Den Höhepunkt der Agrarwoche bildete der Open Day des DCZ am 29. November in Peking. Die Ergebnisse der Arbeiten des DCZ wurden in diesem Rahmen vorgestellt und diskutiert. Unter anderem stellte Dr. Dietrich Guth, der politische Direktor des DCZ,  Handlungsempfehlungen zur Gestaltung der chinesischen Förderpolitik im Agrarsektor vor. Insbesondere die Reform der Subventionspolitik stellte eines der Schwerpunktthemen des bilateralen Agrarpolitischen Dialoges des DCZ im Jahr 2017 dar. Desweiteren wurde eine Datenbank der Forschungsplattform des DCZ präsentiert, welche ab Beginn nächsten Jahres Daten zu einschlägigen Kooperationen, Experten und Institutionen über die Website des DCZ verfügbar macht. Am Nachmittag präsentierten sich weitere deutsch-chinesische Initiativen und Projekte, so dass ein reger Austausch stattfinden konnte.
Ein weiterer Fokus der Agrarwoche lag in diesem Jahr auf dem Thema Nährwert von Lebensmitteln, welches der zunehmenden Nachfrage in China nach sicheren und hochwertigen Lebensmitteln Rechnung trägt. Während am 30. November wissenschaftliche Vorträge von renommierten deutschen und chinesischen Institutionen und Forschungseinrichtungen neueste Methoden und Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung vorstellten, bot der darauffolgende Tag Raum für vertiefte Diskussionen in Kleingruppen und Austausch zu möglichen Kooperationen.
Mit ihrem Angebot an breit gefächerten Veranstaltungen konnte die 3. Deutsch-Chinesische Agrarwoche erneut politische Entscheidungsträger, Behörden, Wissenschaftler und Praktiker aus beiden Ländern zusammen bringen und sich weiter als jährlich stattfindendes Forum zur Diskussion und Vernetzung etablieren.

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