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Agritrade-Projekt nimmt Fahrt auf

Im Januar dieses Jahres wurde die „zweite Phase“ des Agritrade-Projektes zur Umsetzung der vertieften und umfassenden Freihandelszone der Ukraine mit der EU erfolgreich gestartet. Am 13.03.2019 erörterte die Steuerungsgruppe in Kiew die zukünftige Ausrichtung der Zusammenarbeit.

Projektsteuerungsgruppensitzung des Projekts Agritrade vom 13.03.2019 in Kiew, v.l. nach r.:Hermann Intemann, Anja Schmidt, Mariia Didukh, Dieter Kirschke, Olena Khomenko,Vitalii Tykhoniuk, Oleksandr Zhemoyda, Svitlana Gyske, Stefan Hübner, André Pilling, Stefanie Maak, Frank Rittner, Katrin Dalitz, Tetiana Medvedev, Richard Moody,Yuliia Sliepienkova. Bildquelle: Deutsche Botschaft in Kiew

Das Projekt zur Unterstützung des Agrarhandels basiert seit diesem Jahr auf zwei Säulen: der direkten, agrarpolitischen Beratung des ukrainischen Landwirtschaftsministeriums sowie der Unterstützung des privaten Sektors durch den Aufbau von Institutionen.
Für den politischen Dialog arbeiten der neue internationale Langzeitexperte Richard Moody sowie die ukrainische Langzeitexpertin Mariia Didukh kontinuierlich und intensiv vor Ort.
„Das Agritrade ist unser wichtigstes Projekt“ bemerkte der neue Generaldirektor im Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine, Oleksandr Zhemoida, in der Steuerungsgruppensitzung. Er unterstrich die Bedeutung des Austausches, beispielsweise beim Thema der Mehrwertsteuer im Agrarsektor.
Das Projekt ist – wie auch das vom BMEL-geförderte Vorhaben zum ökologischen Landbau – in der Ukrainischen Handelskammer, vul. Velyka Zhytomyrska 33, in Kiew angesiedelt und pflegt die seit drei Jahren etablierten Kontakte und Partnerschaften mit den lokalen Organisationen des Sektors.
Während die erste Phase des Vorhabens durch die Organisation und Durchführung von außenhandelsfördernden Maßnahmen gekennzeichnet war, liegt nun der Fokus auf der Unterstützung lokaler Kammern, Verbände und weiterer vergleichbarer Institutionen. Teamleiter André Pilling erklärte in der Sitzung, dass aktuell betriebswirtschaftliche Methoden, wie eine SWOT und anschließend eine GAP Analyse, zum Einsatz kommen werden, um die besten Partner zu identifizieren. Diese werden durch Agritrade im Lauf der kommenden drei Jahre dabei unterstützt, zukünftig selbst Exporttrainings, B2B-Treffen und Messebegleitungen für klein- und mittelständische Unternehmen anzubieten. Dieser auf Langfristigkeit ausgerichtete Ansatz soll zur Nachhaltigkeit der Projektaktivitäten beitragen.

 

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