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FABU Projekt: Besuch des Parlamentarischen Staatssekretär Michael Stübgen bei AGROOSVITA

Am 19. September 2018 besuchte der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen gemeinsam mit Volodymyr Kovtunetz, 1. Vizeminister im ukrainischen Bildungsministerium und zuständig für die Agrarausbildung, das vom BMEL geförderte methodenwissenschaftliche Zentrum AGROOSVITA in Nemischayevo bei Kiew sowie ein ebenfalls dort ansässiges Agrarcollege.

Deutsch-ukrainische Delegation beim Besuch des Agrarcolleges in Nemischayevo
Deutsch-ukrainische Delegation beim Besuch des Agrarcolleges in Nemischayevo (in der Mitte v. rechts: Parl. Staatssekretär Michael Stübgen, 1. Vizeminister Volodymyr Kovtunetz, Dr. Doris Heberle, Leiterin des Referats „Internationale Projekte, Twinning“ im BMEL)

Anlass war der Festakt zum einjährigen Bestehen des deutsch-ukrainischen Projektes zur Förderung der Berufsausbildung an landwirtschaftlichen Colleges der Ukraine (FABU).
FABU will Impulse setzen, die Qualität der Ausbildung an den Colleges so zu steigern, dass sich die Berufschancen der frischen Landwirte erhöhen und den Unternehmen guter Nachwuchs sicher ist.

Deshalb müssen die zentralen Ausbildungsstandards und die Lehrpläne an den Colleges kontinuierlich verbessert werden. Dabei können deutsche Experten wertvolle Hilfe leisten. Entscheidend ist dabei, die praxisnahe und moderne Ausbildung voranzubringen. Hierzu müssen auch die methodischen, didaktischen und fachlichen Fähigkeiten der Dozentinnen und Dozenten in den Blick genommen werden. Nur so kann der Unterricht so erfolgreich wie möglich werden.
Stübgen und Kovtunetz zeigten sich hocherfreut über die bereits erzielten Ergebnisse.

Zu Beginn des Projektes wurde Schüler, Lehrer und Betriebsleiter umfassend zur bestehenden Situation befragt. Auf dieser Grundlage konnten dann erste Empfehlungen entwickelt werden. Rasch und mit guter Resonanz wurden Lehrgänge der Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte  gestartet. Hinzu kamen differenzierte Analysen der bisherigen Anforderungen an die Lernenden mit ersten Schlussfolgerungen. Insgesamt konnten damit, trotz der kurzen Projektzeit, beachtliche Erfolge erzielt werden.
Den Abschluss des Besuches bildete eine gemeinsame Pressekonferenz zur Ausbildung in der Landwirtschaft. Diese stand unter dem Leitmotiv der noch zu leistenden Arbeit: Neue Wege für eine markorientierte Ausbildung an ukrainischen Agrarcolleges!

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