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Fachveranstaltung „Agrarpolitik und Klimawandel“ – Agrarpolitische Kooperationsprojekte des BMEL in China, Kasachstan, der Mongolei, Russland und der Ukraine rücken den Klimawandel in den Fokus

Bei einer Fachveranstaltung am 8. und 9. Mai 2019 in Potsdam arbeiteten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis gemeinsam an Konzepten, wie Klimaschutz und Klimaanpassung in Deutschland und seinen Partnerländern aktiv unterstützt werden können.

Teilnehmer des APD Workshops beim Potsdam Institut für Klimafolgenforschung
Teilnehmer des APD Workshops beim Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

Welchen Beitrag kann die Landwirtschaft zum Klimaschutz leisten? Wie kann die Landwirtschaft sich an den Klimawandel anpassen? Wie können Deutschland und seine Partnerländer Klimaanpassung und Klimaschutz in der Agrarpolitik unterstützen?
Zur Beantwortung dieser Fragen wurde an zwei intensiven Seminartagen Wissen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengetragen, um der Komplexität der Herausforderung gerecht zu werden: Vertreterinnen und Vertreter des BMEL und des Thünen-Instituts stellten dar, welche Maßnahmen zu Klimaschutz und Klimaanpassung in der deutschen Agrarpolitik bereits umgesetzt werden und zukünftig geplant sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle sowie dem Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) in Bornim präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse zu Auswirkungen des Klimawandels auf die eurasische Landwirtschaft und möglichen Lösungsansätzen. Fachkräfte der Agrarpolitischen Dialogprojekte des Bilateralen Kooperationsprogramms des BMEL in China, Kasachstan, der Mongolei, Russland und der Ukraine erklärten, welche Rolle der Klimawandel in der Landwirtschaft und der Agrarpolitik der jeweiligen Partnerländer spielt.

Die Vorträge machten deutlich, dass die Landwirtschaft im Hinblick auf den Klimawandel gleichzeitig Täter, Opfer und Teil der Lösung ist. Klar wurde aber auch, wie weit alle betroffenen Länder noch von einer wirklich klimagerechten Landwirtschaft entfernt sind. Vor diesem Hintergrund wurden in einem Workshop Konzepte diskutiert, wie Klimaschutz und Klimaanpassung zukünftig stärker in die bilaterale Zusammenarbeit des BMEL integriert werden können. Die erarbeiteten Ideen werden in den nächsten Wochen weiter konkretisiert und erste Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Hierzu wird das BMEL in einigen Projekten des Bilateralen Kooperationsprogramms im Jahr 2019 eine zusätzliche Komponente im Bereich Klima- und Umweltschutz fördern.
Ein detaillierter Bericht zu den Ergebnissen der Fachveranstaltung wird in Kürze zur Verfügung gestellt.

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