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COA: Zusammenarbeit im Ökolandbau in der Ukraine wird fortgesetzt

Die inzwischen bereits dreijährige Kooperation zwischen dem BMEL und dem Ministerium für Agrarpolitik und Ernährung der Ukraine (MAPE) im Bereich des ökologischen Landbaus wird um ein weiteres Jahr verlängert. Dies bestätigte die Steuerungsgruppe in ihrer Sitzung vom13.03.2019 in Kiew.Ein Schwerpunkt des Projektes COA (German Ukranian Cooperation in the field of Ogranic Agriculture) wird bis Juni 2020 die Beratung des MAPE zu noch ausstehenden Durchführungsverordnungen zum kürzlich erlassenen Ökolandbaugesetz sein. MAPE betont, dass gerade die Erfahrungen der deutschen Seite bei der Umsetzung von EU-Richtlinien besonders wertvoll sind.

Ökolandbau_Projektsteuerungsgruppensitzung vom 13.03.2019 in Kiew, Bildquelle: Deutsche Botschaft in Kiew

Darüber hinaus wird das Projekt eine digitale Wissensplattform zum Ökolandbau etablieren, die bei der staatlichen Organisation für Agrarausbildung, Agroosvita, angesiedelt werden soll. Ziel dieser Online-Plattform ist es, das bestehende Wissen gebündelt und übersichtlich für Lehrkräfte, Produzenten und Berater im ökologischen Landbau zur Verfügung zu stellen. Dabei werden stets die spezifischen Bedürfnisse der verschiedenen Akteure berücksichtigt. Neue Veröffentlichungen und Online-Kurse ergänzen die Plattform und verschaffen so einen einmaligen Überblick zu Verfahrensweisen und Ausbildungsmethoden im Ökolandbau der Ukraine.
Im Anschluss an die jährliche Sitzung der Steuerungsgruppe präsentierte sich COA zusammen mit dem Agritrade-Projekt auf dem III. Organic Congress in Odessa. Die Konferenz bot ein Forum für ukrainische Hersteller ökologisch produzierter Nahrungsmittel, für Verarbeiter, Händler, Wissenschaftler, Zertifizierungsexperten sowie nicht zuletzt für Vertreter des MAPE.
Nahezu 400 Gäste aus der Ukraine, der Schweiz, Deutschland, Polen, Dänemark, den Niederlanden und anderen Nationen nahmen an der Veranstaltung teil. Teamleiterin Elisabeth Rüegg moderierte dabei ein Fachpanel zum Thema Entwicklungsmöglichkeiten des Ökosektors in der Ukraine und weltweit. Gemeinsam erörterten die Experten Sicherheits- und Qualitätsanforderungen sowie deren Umsetzung, Transparenz und Vertrauensbildung in den Lieferketten. Alles in allem „smart organic“!

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