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Bundesministerin Klöckner besucht Veranstaltungen bilateraler Kooperationsprojekte des BMEL in China

Im Rahmen ihrer Chinareise vom 13. bis 16. Juni 2019 nahm Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Frau Julia Klöckner, an Veranstaltungen deutsch-chinesischer Projekte des Bilateralen Kooperationsprogramms des BMEL teil.

Foto von Frau Bundesministerin Klöckner, die auf der Eröffnungsveranstaltung zum 5. Feldtag des Deutsch-Chinesischen Ackerbau- und Landtechnikdemonstrationspark-Projekts in China spricht.
Bundesministerin Julia Klöckner während der Eröffnungsveranstaltung zum 5. Feldtag des Deutsch-Chinesischen Ackerbau- und Landtechnikdemonstrationspark-Projekts (Quelle: BMEL)

Bei einem Agribusinessforum in Peking und dem fünften Feldtag des bilateralen Ackerbauprojekts in der Provinz Jiangsu konnte sich die Bundesministerin von den vielfältigen Aktivitäten der Projekte vor Ort und den gemeinsamen Beiträgen beider Länder zu einer nachhaltigen, klima- und umweltfreundlichen Landwirtschaft überzeugen.

So eröffnete die Bundesministerin zusammen mit dem chinesischen Vizeminister für Landwirtschaft, Herrn Dongyu Qu, das fünfte Deutsch-Chinesische Agribusinessforum in Peking. In ihrer Eröffnungsrede unterstrich Ministerin Klöckner die gute Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China in der Landwirtschaft unter dem Schirm des Deutsch-Chinesischen Agrarzentrums (DCZ).

Darüber hinaus unterzeichneten die Bundesministerin und ihr chinesischer Amtskollege Han Changfu eine gemeinsame Absichtserklärung zur vertieften Kooperation beider Länder im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung. So soll ein deutsch-chinesisches Expertenteam, im Rahmen des DCZ gemeinsam Maßnahmen für einen klimaangepassten Umgang mit Boden und Wasser entwickeln und insbesondere in der politischen Agenda Chinas stärker verankern. Des Weiteren baut das BMEL-Projekt zur Weiterentwicklung der Tierzucht in China ein Kompetenznetzwerk für eine klima- und umweltfreundliche Tierhaltung auf. Das Netzwerk berät chinesische Tierproduktionsbetriebe langfristig beim Bau von umweltfreundlichen Ställen. Dadurch soll das Tierwohl verbessert und der Ausstoß von klimaschädlichen Gasen in Schweine- und Rinderställen reduziert werden.

Nach Ihrem Besuch in Peking reiste Bundesministerin Klöckner in die Provinz Jiangsu, wo sie den fünften Feldtag des Deutsch-Chinesischen Ackerbauprojekts besuchte. Auf dem Feldtag wurden die Aktivitäten des BMEL-finanzierten Projektes zur Demonstration und Verbreitung nachhaltiger Anbaumethoden präsentiert. So informierte sich Bundesministerin Klöckner im Feld über die unterschiedlichen Versuche und alternativen Fruchtfolgen, die dort der konventionellen Fruchtfolge bestehend aus Nassreis und Weizen gegenübergestellt werden. Bodenprofile zeigen bereits, dass durch die Etablierung alternativer Feldfrüchte wie Raps und Trockenreis in den Fruchtfolgen, Bodenverdichtungen langsam aufgebrochen werden können. Ebenfalls wurde deutlich, dass trotz einer Reduzierung von mineralischen Düngemittelgaben pro Hektar um zwei Drittel ähnliche Erträge wie unter derzeit konventionel-len Anbaubedingungen in China erzielt werden können.

Der Besuch der Bundesministerin in den Projekten des Bilateralen Kooperationsprogramms hat einmal mehr gezeigt, welche Bedeutung das BMEL auch international der nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft sowie dem klimaschonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen beimisst.

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